


Sinusitis behandeln: Was tun bei Nasennebenhöhlenentzündung?
Die Nasennebenhöhlenentzündung, auch Sinusitis genannt, kann einige Tage andauern, sich aber auch bis zu 12 Wochen hinziehen.32 Neben einer verstopften Nase sind eine Riechstörung, Druckschmerzen im Gesicht, besonders um Wangen, Stirn oder Augen herum, ein typisches Symptom einer Sinusitis. Wie kommt es so weit? Eine Nebenhöhlenentzündung entwickelt sich oftmals aus einem Schnupfen infolge einer Infektion mit Viren. Denn: Setzt sich Sekret in der Nase fest und fließt nicht mehr richtig ab, kann sich die Entzündung auf die Nasennebenhöhlen ausdehnen. Deshalb sind zur Behandlung der Sinusitis Arzneimittel ratsam, die sowohl die Entzündung bekämpfen als auch den hartnäckigen Schleim lösen.
Schleimlösende, antientzündliche Medikamente bei Nasennebenhöhlenentzündung
Endlich wieder freier atmen!
Die typischen Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung basieren auf einer Entzündung. Will man die lästigen Symptome loswerden, sollte also auch die Entzündung bekämpft werden. Die Soledum®-Arzneimittel können mit dem natürlichen Wirkstoff Cineol, der aus dem Eukalyptusöl bestimmter Eukalyptusbaumarten gewonnen wird, die Entzündungsreaktion bekämpfen.
Die entzündungshemmende Wirkung von Cineol verhindert, dass sich die Entzündung in den Atemwegen weiter ausbreitet. Außerdem wird festsitzender Schleim gelöst – so lassen sich die Nebenhöhlen befreien. Cineol ist als Wirkstoff z. B. in Soledum® Kapseln forte (200 mg/Kapsel) enthalten, die gezielt bei Atemwegserkrankungen wie Erkältung, Bronchitis oder Sinusitis eingesetzt werden können. Zum Einreiben und Inhalieren ist der Naturwirkstoff in Form von Soledum® Balsam erhältlich. Übrigens: Schon bei den ersten Anzeichen einer Erkältung eingenommen, können Soledum® Kapseln forte zu einem kürzeren und milderen Erkältungsverlauf führen.1*
Aber auch bei fortgeschrittener Erkrankung können Betroffene von der Einnahme von Soledum® Kapseln forte profitieren: Sie reduzieren nachweislich die Symptome einer akuten Rhinosinusitis bereits nach 4 Tagen.2



Was außerdem bei Nasennebenhöhlenentzündung helfen kann
Um den festsitzenden Schleim zu lösen, können auch Nasenspülungen mit Salzlösungen helfen. Hilfreich kann dafür eine Nasendusche sein. Die Spülungen befeuchten die gereizte Nasenschleimhaut, lösen das Sekret in den Nebenhöhlen und transportieren Krankheitserreger ab.
Das Einatmen von warmem Wasserdampf beim Inhalieren befeuchtet die Schleimhäute. Bewährt hat sich die Beigabe von Kamillenblüten, Salbeiblättern oder Thymian. Bei Inhalation mit Soledum® Balsam gelangt der entzündungshemmende Naturwirkstoff Cineol direkt in Kontakt mit der Atemwegsschleimhaut in den oberen und unteren Atemwegen.
Bei einer akuten Sinusitis greifen viele Betroffene auf Nasensprays oder Nasentropfen zurück. Sie enthalten Wirkstoffe wie Xylometazolin (z. B. in nasic-Nasenspray) , die mit ihrer abschwellenden Wirkung dafür sorgen, dass Betroffene wieder freier atmen können.
Bei einer Sinusitis kann der Kopf ganz schön dröhnen. Bei Kopf- oder Gesichtsschmerzen können können schmerzlindernde Arzneistoffe eingesetzt werden. Sie sollten aber nur über wenige Tage eingenommen und mit dem behandelnden Arzt oder Apotheker abgesprochen werden.
Antibiotika werden bei einer Sinusitis in der Regel nicht verschrieben, da sie nur gegen Bakterien wirken – eine Sinusitis wird aber in den meisten Fällen durch Viren verursacht. Übrigens: Dauert die Erkrankung länger als 12 Wochen an, verschlimmert sich oder kehrt immer wieder, ist ein Arztbesuch ratsam.
FAQ
Das liegt in der Entscheidung des behandelnden Arztes. Bei starken oder zunehmenden Beschwerden, hohem Fieber oder drohenden Komplikationen ist die Gabe von Antibiotika – sofern eine bakterielle Infektion vorliegt – bei Sinusitis üblich. Doch häufig müssen es nicht unbedingt derart „schwere Geschütze“ sein, vor allem, wenn die Erkrankung viral bedingt ist. Bei einer Virusinfektion ist ein Antibiotikum – wie der Name schon sagt, „gegen Bakterien“ – nicht geeignet. Alternativ bietet sich bei einer Sinusitis der Naturwirkstoff Cineol (z. B. in Soledum® Kapseln forte, rezeptfrei in der Apotheke) an: Schon nach vier Tagen können die Symptome einer Sinusitis dank Cineol deutlich nachlassen.2 Ob eine Therapie mit einem naturbasierten Wirkstoff im ersten Schritt ausreichend ist, besprechen Patienten mit ihrem behandelnden Arzt.
Grundsätzlich ist die zusätzliche Einnahme von Soledum® Arzneimitteln möglich. Anwender sollten aber ihren Arzt über die Einnahme informieren. Nicht nur die Gebrauchsinformation von Soledum® Arzneimitteln ist zu beachten, sondern auch die Gebrauchsinformation (Packungsbeilage) des jeweils vom Arzt verschriebenen Antibiotikums.
Soledum® Kapseln forte, Soledum® Kapseln, Soledum® addicur und Soledum® Kapseln junior unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (vorzugsweise ein Glas Trinkwasser, kein heißes Getränk) möglichst 30 Minuten vor dem Essen einnehmen. Bei empfindlichem Magen empfiehlt es sich, die Kapseln während der Mahlzeit einzunehmen. Weitere Details zur Anwendung enthält die Packungsbeilage.
Soledum® Kapseln junior, Soledum® Kapseln und Soledum® Balsam sind für Kinder ab 2 Jahren zugelassen. Soledum® Kapseln forte und Soledum® addicur sind für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen. Alle Soledum®-Arzneimittel enthalten den Wirkstoff Cineol.
Schnupfen, Husten, Druckkopfschmerz? Typische Anzeigen für eine Erkältung. Abwarten und Tee trinken? Keine gute Idee! Zumindest nicht, wenn man sich schneller wieder fitter fühlen möchte. Mit Soledum® die Erkältung ausbremsen: Soledum® löst den festsitzenden Schleim, verbessert die Erkältungssymptome und mildert so den Erkältungsverlauf. Betroffene kommen damit schneller wieder in den Alltag zurück.
Wie? Erkältungssymptome basieren auf infektbedingten Entzündungen. Will man lästige Erkältungssymptome loswerden, sollte also auch die Entzündung bekämpft werden. Hier ist Soledum® mit dem Naturwirkstoff Cineol eine gute Wahl, denn es hemmt die Entzündung.
2 Kehrl W et al. Therapy for Acute Nonpurulent Rhinosinusitis With Cineole: Results of a Double-Blind, Randomized, Placebo-Controlled Trial. The Laryngoscope 2004; 114(4): 738–742.
3 Fischer J, Dethlefsen U. Efficacy of 1.8-Cineole in patients suffering from acute bronchitis: a placebocontrolled double-blind trial. Cough 2013; 9: 25.
4 Worth H et al. Concomitant therapy with Cineole (Eucalyptole) reduces exacerbations in COPD: A placebo-controlled double-blind trial. Respir Res. 2009; 10: 69.
5 Worth H, Dethlefsen U. Patients with asthma benefit from concomitant therapy with cineol: a placebocontrolled, double-blind trial. Journal of Asthma 2012; 49(8): 849–853.
6 Juergens U R et al. “New Perspectives for Mucolytic, Anti-inflammatory and Adjunctive Therapy with 1,8-Cineole in COPD and Asthma: Review on the New Therapeutic Approach.” Advances in Therapy 2020, 37,5: 1737-1753.
7 Kaspar P et al. Sekretolytika im Vergleich. Atemwegs- und Lungenkrankheiten- Diagnose und Therapie. 1994, 11: 606-614.
8 Sudhoff H et al. 1,8-Cineol Reduces Mucus-Production in a Novel Human Ex Vivo Model of Late Rhinosinusitis. PLoS ONE 2015; 10(7): e0133040.
9 Kaspar P. et al.: Sekretolytika im Vergleich. Änderung der Ziliarfrequenz und Lungenfunktion nach Therapie mit Cineol und Ambroxol. Atemw.-Lungenkrkh. 1994; 20, Nr. 11: 605-614.
10 Juergens UR et al. Steroidartige Hemmung des monozytären Arachidonsäuremetabolismus und der IL-1.-Produktion durch 1.8-Cineol. Atemw.-Lungenkrkh. 1998; 24(1): 3–11.
11 Juergens UR et al. Antiinflammatory Effects of Euclyptol (1,8-Cineole) in Bronchial Asthma: Inhibition of Arachidonic Acid Metabolism in Human Blood Monocytes ex vivo. Eur J Med Res. 1998; 3(9):407–412.
12 Juergens UR et al. Inhibitory activity of 1,8-cineol (eucalyptol) on cytokine production in cultures human lymphocytes and monocytes. Pulmonary Pharmacology & Therapeutics 2004; 17: 281–287.
13 Juergens UR et al. Anti-inflammatory activity of 1.8-cineol (eucalyptol) in bronchial asthma: a double-blind placebo-controlled trial. Respir Med. 2003 Mar; 97(3): 250–6.
14 Müller J et al.: 1,8-Cineole potentiates IRF3-mediated antiviral response in human stem cells and in an ex vivo model of rhinosinusitis. Clinical Science 2016; 130 (15): 1339-1352.
15 Schürmann M et al.: The Therapeutic Effect of 1,8-Cineol on Pathogenic Bacteria Species Present in Chronic Rhinosinusitis. Front Microbiol. 2019 Oct 22; 10: 2325.
16 Mączka W et al.: Can Eucalyptol Replace Antibiotics? Molecules. 2021 Aug 14; 26(16): 4933.
17 Juergens UR. Anti-inflammatory Properties of the Monoterpene 1.8-cineole: Current Evidence for Comedication in Inflammatory Airway Diseases. Drug Res. 2014; 64: 1–9.
18 BKK Dachverband. Nur knapp ein Drittel der BKK-Beschäftigten war 2022 überhaupt nicht krankgeschrieben. https://www.bkk-dachverband.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/nur-knapp-ein-drittel-der-bkk-beschaeftigten-war-2022-ueberhaupt-nicht-krankgeschrieben (abgerufen am 18.07.2024)
19 Techniker Krankenkasse. Gesundheitsreport 2023 – Arbeitsunfähigkeiten. https://www.tk.de/resource/blob/2146912/44b10e23720bf38c1559538949dd1078/gesundheitsreport-au-2023-data.pdf (abgerufen am 18.07.2024)
20 Heikkinen T, Järvinen A. The common cold. Lancet. 2003 Jan 4;361(9351):51-59.
21 Rohde G et al. Therapie viraler Ateminfekte – Wirkprinzipien, Strategien und Ausblicke. Internist (Berl) 2004; 45: 468–475
22 Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH). Lungeninformationsdienst: Virusbedingte Atemwegserkrankungen. https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/virale-infekte (abgerufen am 18.07.2024).
23 Verband pneumologischer Kliniken e.V. Lungenärzte im Netz. Grippe – Abgrenzung zu Erkältungskrankheiten. https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/grippe/abgrenzung-zu-erkaeltungskrankheiten/ (abgerufen am 18.07.2024).
24 Deutsche Familienversicherung, Erkältung (grippaler Infekt): Ursachen, Symptome & Behandlung: https://www.deutsche-familienversicherung.de/krankenhauszusatzversicherung/ratgeber/artikel/erkaeltung-grippaler-infekt-ursachen-symptome-verlauf-und-therapie/ (Stand 30.01.2024).
25 Bonnier Healthcare Germany GmbH, Deximed Hausarztwissen online. Akuter Infekt der oberen Atemwege (Erkältung). https://deximed.de/home/klinische-themen/infektionen/patienteninformationen/virusinfektionen/erkaeltung (abgerufen am 18.07.2024)
26 Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Berlin. S3-Leitlinie akuter und chronischer Husten. Stand 02/2021. https://register.awmf.org/assets/guidelines/053-013l_S3_akuter-und-chronischer-Husten_2022-01.pdf (abgerufen am 18.07.2024)
27 Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH). Lungeninformationsdienst: Bronchitis: Risikofaktoren. https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/virale-infekte (abgerufen am 18.07.2024)
28 Verband pneumologischer Kliniken e.V. Lungenärzte im Netz. Bronchitis, akut. https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/bronchitis-akut/krankheitsbild-verlauf/ (abgerufen am 18.07.2024)
29 https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/bronchitis-akut/therapie/ (Stand 30.01.2024)
30 DocCheck-Flexikon: https://flexikon.doccheck.com/de/Nasennebenhöhlen (Stand 30.01.24)
31 Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. Nasennebenhöhlen – Aufbau und Funktion. https://www.hno-aerzte-im-netz.de/krankheiten/nasennebenhoehlenentzuendung-akute/nasennebenhoehlen-aufbau-und-funktion.html Gemeinsam mit der Nasenhöhle 2C dem, für die unteren Atemwege vorzubereiten. (abgerufen am 18.07.2024)
32 Rhinosinusitis S2k-Leitlinie. AWMF-Register-Nr. 017/049 und 053-012. Herausgeber: Deutsche Gesellschaft fur Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V. (DGHNO-KHC), Deutsche Gesellschaft fur Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Berlin. Stand 04/2017. https://register.awmf.org/assets/guidelines/017-049_und_053-012l_S2k_Rhinosinusitis_2022-12-abgelaufen.pdf
33 Bundesministerium für Gesundheit (BMG): Nasennebenhöhlenentzündung. Stand 05/2021. https://gesund.bund.de/nasennebenhoehlenentzuendung (abgerufen am 18.07.2024)
34 Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. Akute Nasennebenhöhlenentzündung – Definition und Häufigkeit. https://www.hno-aerzte-im-netz.de/krankheiten/nasennebenhoehlenentzuendung-akute/definition-und-haeufigkeit.html (abgerufen am 18.07.2024)
35 Verband pneumologischer Kliniken e.V. Lungenärzte im Netz. Asthma bronchiale. https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/asthma-bronchiale/was-ist-asthma/ (abgerufen am 18.07.2024)
36 Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Asthma. Stand 06/2022. https://www.gesundheitsinformation.de/asthma.html (abgerufen am 18.07.2024)
37 Steppuhn H, Kuhnert R, Scheidt-Nave C (2017) 12-Monats-Prävalenz der bekannten chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) in Deutschland. Journal of Health Monitoring 2(3): 46–54. DOI 10.17886/RKI-GBE-2017-053
38 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Welt-COPD-Tag 2021: Rauchen ist die Hauptursache für COPD. Stand 11/2021. https://www.bzga.de/presse/pressearchiv/pressemitteilungen-2021/2021-11-12-welt-copd-tag-2021-rauchen-ist-die-hauptursache-fuer-copd/ Rauchen ist die Hauptursache für die Lungenkrankheit COPD (engl.,sind auf das Rauchen zurückzuführen (abgerufen am 18.07.2024)
39 S2k-Leitlinie: https://register.awmf.org/assets/guidelines/020-006l_S2k_COPD_chronisch-obstruktive-Lungenerkrankung_2018-01.pdf (Stand 30.01.24)
40 Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease, Inc. 2023 Report: Global Strategy for the Diagnosis, Management, and Prevention of Chronic Obstructive Pulmonary Disease. https://goldcopd.org/2023-gold-report-2/ (abgerufen am 18.07.2024)
41 Verband pneumologischer Kliniken e.V. Lungenärzte im Netz. Asthma bronchiale. https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/asthma-bronchiale/auswirkungen-prognose/ (abgerufen am 18.07.2024)